Nguyen Quan


Biografie

1948 geboren in Vinh Phu

1955 seit frühester Schulzeit zur Kunst gebracht durch Nam Son (1890-1973)

1971 Examen an der Universität Merseburg (DDR) als Ingenieur

1980 Zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Kunst Vietnams, u.a.: „Kunst der Viet", "Schöne Künste bei den Lang", „Notizen zur Kunst"

1978-84 Stellvertretender Leiter der Fakultät für Theorie und Geschichte der Hochschule für Schöne Künste, Hanoi

1995/96 Gastdozent in den USA

 

Ausstellungen

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Vietnam

1994 Beginn der Zusammenarbeit mit asiArt (div. Ausstellungen)

Werke in Privatsammlungen in USA, England, Frankreich, Deutschland, Belgien, Singapur, Japan, Südkorea und Hongkong.

Werke wurden von der neuen Südost-Asien Sammlung des Nationalmuseums, Singapur, erworben.

 

Über seine Kunst

Nach seinem Studium in Merseburg in den 60er Jahren war Quan eigentlich für eine Karriere im Staatsdienst prädestiniert. Die deutsche Sprache und der einflußreiche Vater hätten ihn weit bringen können.

Aber Quan entschied sich für die Kunst und gilt heute als der vielleicht eigenwilligste Kopf unter den Malern ganz Vietnams. Seine intellektuelle Brillanz hat ihn zum Mittelpunkt jeder theoretischen Diskussion gemacht.

Bei vielen internationalen Ausstellungen hat Quan als Kurator gewirkt und so weit über die Landesgrenzen hinaus eine große Wirkung erzielt.

Als Maler ist er Autodidakt, und während sein Urteil für junge Künstler wichtiger ist als jedes andere, hat er mit seinen surrealen Welten selber höchste Anerkennung erlangt.

Früchte, Symbol religiöser Handlung, und Frauen durchziehen gleichnishaft seine Bildwelten. Oft gekratzte Fäden halten die Bildteile gleichsam zusammen und führen den Betrachter durch das Bild.

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