Le Thiet Cuong


Biografie

1962 geboren in Hanoi

1964-73 evakuiert nach Binh Da

1973-80 Schulbesuch in Hanoi

1980-84 Armeedienst, Aushilfsdienste bei der Reisernte

1985-90 Besuch der staatlichen Filmhochschule Hanoi. Studium von Set-Design und Animation

1990 Beginnt, Tay Tang Buddhismus zu studieren; erste Serie von Bildern unter dem Einfluß ensteht

 

Ausstellungen

1987 Erste Einzelausstellung in Hanoi

1992 Einzelausstellung, Vereinigung der plastischen Künstler, Hanoi

1993 Einzelausstellung, Vereinigung der plastischen Künstler, Hanoi

1994 Beginn der Zusammenarbeit mit asiArt (div. Ausstellungen)

1995 Einzelausstellungen mit Plum Blussoms in Hongkong und Singapur

1998 Zürich, London

Werke in Privatsammlungen in USA, England, Frankreich, Deutschland, Belgien, Singapur, Japan, Südkorea und Hongkong.

Werke wurden von der neuen Südost-Asien Sammlung des Nationalmuseums, Singapur, erworben.

 

Cuong ist ein stiller und subtiler Meister. Der leidenschaftliche Freund der Fugen Bachs hat hochkomplexes bildliches Denken in eine Welt aus einfachen Strichen und klaren Formen umgesetzt.

Beinahe kindlich erscheinen seine Bilder zunächst. Sie laden jedoch ein zum Vertiefen, genauso wie ein scheinbar schlichter Zen-Garten seine Tiefe erst mit der Zeit erlangt, die der Besucher in ihm verbringt.

Der überzeugte Buddhist Cuong benutzt klassische vietnamesische Motive und die Zahlensymbolik um in begnadeter Schlichtheit seine Weisheiten umzuwandeln.

Wasserbüffel, Menschen beim Fischen, Kinder beim Drachensteigen, oder einfach Menschen in der Landschaft begegnen uns auf Cuongs Bildern.

Nach ersten großen Ausstellungserfolgen im Ausland könnte der ebenso skeptische wie vergnügte Cuong zum erfolgreichsten Künstler Vietnams der 90er Jahre werden.

Als einer der ersten noch lebenden vietnamesischen Künstler erhielt Cuong eine große Einzelausstellung in Hongkong und Singapur.

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